Entfaltung der Persönlichkeit:
erlernen gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz
Vielfalt in der Lebensgestaltung: erlernen gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz
Leben in Gruppen: pfarrlichen Frauengruppen
Aktions- und Projektgruppen
Gruppen für Frauen in spezifischen Lebenssituationen
Verkündigung: Möglichkeiten zur Vertiefung des Glaubens und Glaubenswissens
Offenheit für Frauen in Glaubensschwierigkeiten und für Frauen, die sich von
der Kirche distanziert haben
Liturgie:
Liturgische Feiern aus, in deren Inhalt und Gestaltung Frauen ihre
Lebensrealität wiederfinden.
Eine verständliche Sprache, die Frauen ausdrücklich nennt und benennt
Bestärkung von Frauen, sich in Gremien der Leitung und Mitverantwortung zu
engagieren
Zulassung von Frauen zu allen Diensten der Kirche.
Ökumene: Zusammenarbeit mit Frauen aus verschiedenen christlichen Kirchen und
Glaubensgemeinschaften, z. B. Weltgebetstag und ökumenisches Frauenforum
Gerechtigkeit: Selbstbestimmung von Ehepartnern, verantwortliche Elternschaft,
Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie partnerschaftliche Arbeitsteilung
von Erwerbs- und Familientätigkeit
Friede: Abrüstung und weltweite Ächtung des Krieges als Mittel der
Konfliktaustragung
Eine Kultur des Teilens und des weltweiten Umverteilens als Beitrag für eine
aktive Friedenspolitik
Bewahrung der
Schöpfung: Schutz des menschlichen Lebens in allen Phasen
Umweltschutz im eigenen Umfeld
Maßnahmen von Wirtschaft und Gesetzgeber für notwendigen Umweltschutz
Frauensolidarität Für die Rechte von Frauen und sozial Schwachen eintreten
Worauf die kfb heute stolz sein kann: Der kfb gehören 20 300
Frauen an (Stand: Mai 2010):
- entweder als Mitgliedsfrauen, die jährlich € 10,- Mitgliedsbeitrag bezahlen
- oder in einer Funktion z.B. Referentin, Interessentin, kfb-heute-Leserin,
Bezieherin der Arbeitsunterlagen u.a.
Die kfb hat eine funktionierende
Struktur:
Das Herzstück der Frauenbewegung ist die "Frauengruppe" in der
Pfarre. Manche nennen sich noch Helferinnenkreis, manchen nennen sich
Mütterrunde, manche haben keinen Namen, alle
aber sind getragen von der Kraft des Glaubens an einen liebenden Gott, der
Leben und Liebe ist. Diese Frauen leben und gestalten Kirche vor Ort, sie
bestärken einander in ihrem Glauben und sie geben die Glaubens- und Festkultur
der nächsten Generation weiter.
218 Pfarrleiterinnen und 185
Stellvertreterinnen, 91 Dekanatsleiterinnen mit ihren Teams, 89 Referentinnen,
9 Diözesanleiterinnen und 1 geistlicher Assistent, 1 Diözesansekretärin, 1,5
Bürosekretärinnen (zum Teil für die kfb tätig) arbeiten in der
"Bewegung" mit. Sie organisieren regelmäßig Konferenzen (Diözesan-,
Dekanats- und Pfarrkonferenzen) und führen Veranstaltungen und Aktionen durch. Die kfb ist eine
Einrichtung der Kath. Aktion der Diözese: Die
kfb beteiligt sich an diözesanen Projekten, die die gesamte Diözese betreffen.
Viele Frauen tragen z.B. den Prozess 2010 mit, entwerfen Ideen zur
Weiterentwicklung der Pastoralstruktur und arbeiten an deren Umsetzung mit. Den
Frauen ist es ein großes Anliegen, das "die Kirche" ihrem Auftrag zur
Verkündigung, zur Liturgie und zur Diakonie in zeitgemäßer Form nachkommen
kann.
Die kfb ist eine
starke Bildungsgemeinschaft: Bildung ermöglicht
Beteiligung in Kirche und Gesellschaft. In unzähligen Veranstaltungen
beschäftigen sich Frauen mit religiösen und gesellschaftspolitischen Themen. Im
Rahmen der jährlich stattfindenden Dekanatsbildungstage werden Themen
diskutiert und mit dem eigenen Lebensalltag verbunden.
Die kfb im Wandel:
Die Frauen der kfb wissen um die Notwendigkeit des Dialogs mit Menschen
unterschiedlicher Herkunft, Glaubensausrichtung und Lebensprägung. Sie können
zuhören und schweigen, sie können wahrnehmen und Meinungen auf den Punkt
bringen, sie handeln, wenn Ungerechtigkeit geschieht.
Diese Fähigkeiten der Frauen
haben diese Bewegung über 50 Jahre lang bestehen lassen und diese Fähigkeiten
werden auch die Zukunft ermöglichen!